Donnerstag, 26. November 2015
Das Leben ist manchmal ein Arschloch
Es ist ja nicht so, dass ich nur schwermütig kann. So wie ich gestern schrieb, gibt es derzeit auch unendlich viel positives in meinem Leben.
Zum Beispiel eine Kommilitonin, die ich nach zwölf Jahren in Hamburg wieder getroffen habe. Wir haben zusammen in Oldenburg in Niedersachsen studiert und uns hier nun wieder gefunden.

Das traurig schöne daran, wir befinden uns in der selben Lebenslage. Wir sind beide just von dem zu tiefst geliebten Partner verlassen worden, bei dem wir beide das Gefühl hatten, endlich den Seelenverwandten gefunden zu haben, der auf der Suche nach einem war.

Aus dieser Begegnung ist in den letzten Wochen eine so tiefe und aufrichtige Freundschaft entstanden, wie ich sie in meinem Leben vorher noch nicht kennengelernt habe.
Ein Freund, dem man alles erzählen kann, der jederzeit für einen da ist und auch immer wieder von sich aus den Kontakt sucht, und das in beide Richtungen.

Dieses Gefühl von Sicherheit, dass es jemanden gibt, der mich versteht, der für mich da ist, mir zuhört, mich tröstet, wenn ich traurig bin und aus tiefstem Herzen mit mir lacht, wenn uns danach ist. Ein schöneres Geschenk des Lebens kann ich mir nicht vorstellen.

Du sagtest, „gemeinsam ist man weniger einsam“. Das hat sich absolut bewahrheitet.

Auf diesem Weg möchte ich mich bedanken, dass du da bist und wir diese Zeit gemeinsam bewältigen.Ich wünsche dir von ganzen Herzen alles Glück dieser Welt und kann es nicht annähernd in Worte fassen, was mir das bedeutet.

Danke, dass es dich gibt Heki!

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